Vor der zweiten Welle.

Karen Straugahn hatte es mal in ihr Video erklärt und da ging mir ein Licht auf.

Was mein älterer Bruder nicht war, war ein Buchwurm. Ein Buch das er aber tatsächlich als Kind zu Ende gelesen hatte, war „Der schwarze Hengst Bento“ und kurz nachdem er seine Lehre abgeschlossen hatte, kaufte er einen schwarzen Hengst und nannte ihn Bento. Es war 1970, ich war im 11. Schuljahr und übers Wochenende kam ich manchmal mit zum Reitstall. Weiterlesen

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Die ewige Gier

Ginge es nach mir, müsste jeder Intellektuelle ein paar mal bei sau schlechten Wetter aufs Land gehen und dann auch ein paar Tage lang in Afrika durch den Busch reisen.

Hoffentlich wird einigen unter ihnen dann klar das auch bei extrem schlechten Wetter der Bauer früh morgens an der Arbeit muss und das die Gier der Ersten Welt ein viel kleineres Übel für die Dritte Welt ist, wie die Logistik.

Die Krankheit die Jährlich die Meisten Menschenopfer fordert ist nicht Aids und auch nicht Malaria sondern Kleinkind Durchfall. Warum gibt es keine Veranstaltung in der Promis sich, mit braunen Schleifchen am Jackenaufschlag zur Bekämpfung des Kleinkind Durchfall bekennen?

Etwa 5Cent Tafelsalz und zwei Liter sauberes Wasser würde reichen einen Kleinkind das Leben zu retten, trotzdem wird es nicht gemacht, warum nicht? Die meisten großen Hilfewerke dieser Welt könnten die tödlichste Krankheit,  der Welt, aus ihrer Portokasse besiegen, der Grund das sie es nicht tun hat nichts mit der Gier zu tun, es hat vieles mit der Logistik zu tun. Man muss die Weiten und die kleinen Siedlungen in Afrika gesehen haben damit man versteht, das Kommunikation und Transport große Probleme sind. Was dann weniger offensichtlich ist, sind Feindlichkeiten zwischen Stämme und auch Korruption der Regierungen und blödsinniger Idealismus der Europäer ist auch nicht zu ignorieren. So bekommen Afrikanische Staaten Entwicklungshilfe, vorausgesetzt das sie viel Geld in absolut unbrauchbare Wind und Sonnenenergie versenken.

Immer wieder kriegen wir zu hören wie die ekstatisch glücklichen Bauern nach dem Mittelalter, am Anfang der Industrialisierung, ihre idyllischen Dörfer  verließen um in Fabriken ohne menschnwürdige Entschädigung die absolute Hölle über sich ergehen zu lassen.

Diese Geschichte wurde von Intellektuellen erfunden, die landwirtschaftliche Gegenden nur bei schönen Wetter gesehen hatten und denen nie der Gedanke gekommen ist,das auch bei minus 20 Grad und vereisten Boden, der Bauer um 6 Uhr im Stall zu sein hat seine Kühe zu melken und die Leute die damals in die Fabriken kamen, waren noch nicht mal Bauern, es war das Gesindel und ein Wetter geschützter  Arbeitsplatz hatte schon seinen Reiz.. Auch war das doppelte Gehalt in der Fabrik normal.

Feminismus – Das Bestreben zum Mittelmaß

Zuerst was der Artikel von Michael Winkler über das Mittelmaaß in der Parteienpolitik, es wird gezeigt wie Partei Funktionäre talentierte Anwerter für politische Posten, geziehlt zurück halten, weil sie sich selber bedroht fühlen durch Ausnahme Talente. Dann war auf Facebook ein Videoclip von einen Vater der mit seiner Tochter Boxen trainiert, wobei mir wieder die Gedanken kamen, was Frauen dazu motiviert in den vielen Disziplienen wie zum Beispiel Fußball, in den der Frauen Sport bestenfalls als „Wir auch“ Veranstaltung gelten würden.

Trotz Begeisterung für Fußball, Rugby und Cricket, war ich mir peinlich bewusst das ich wahrscheinlich nie zu den Stars gehören werde und hab mich schon damit abgefunden das ich kein guter Sportler sein würde und damit auch keiner der viel Zeit darin investieren würde, als ich das Windsurfen entdeckte, später wurde es klar das die Tatsache das mein Sehfehler nicht komplett  korrigiert werden konnte, eine Belastung in allen Ballspielen für mich war. Obwohl ich mit Eifer bei der Sache gewesen bin, habe ich mich bald damit abgefunden das ich weder im Fußball, Rugby oder Cricket der Jenige sein werde über den auf dem Schulhof geredet werden würde. Auch hätte es eine spezielle Astigmatismus Liga gegeben, kann ich mir nicht vorstellen mich für die „wir würden gerne auch wenn wir könnten“ zu melden.

Langsam geht mir ein Licht auf, glaube ich, Frauen wollen wahrscheinlich auch, weder im Sport noch im Berufsleben in der „Beste unter den Benachteiligten“ Liga spielen. Sie tun was die Politiker tun, genau wie die mittelmäßigen Politiker ihre Macht, als etablierte Parteimitglieder nutzen, sich von herausragenden Könner in der Branche zu entledigen, damit sie selber glänzen können, nutzen Frauen ihre Übermacht in den demokratischen Prozessen sich von den Könnern im Berufsleben zu entledigen, wenn das Mittelmaaß als höchstes Ziel das an zu streben ist hochgehalten wird, sind die meisten Frauen in ihren Element. Schaut die Philosophy unserer Zeit und welche Denker geehrt werden. Seitdem ich in dem Bereich Komputer Netzwerke aktiv bin, hat sich die dominierende Netzwerkachitektur öfter geändert als die Herrenmode, trotzdem werden die vielen Erfinder, seitdem 1959 die ersten Komputer über Telefonanschluß mit einander kommunizierten, bis 1993 Otto Normalbürger sich mit 100Millionen Komputer gleichzeitig kommunizieren konnte, hauptsächlich ignoriert, während der wichtige Beitrag im Shopping im Internet und Mode, immer wieder betont wird.

1960 waren Komputer etwas für Großunternehmen, 1970 hat sich der Mini schon im Mittelstand etabliert, obwohl er noch nicht Mini hieß, 1980 war es ein Spielzeug für Geeks, 1990 hatte er die Art in der Geschäfte gemacht werden schon grundliegend geändert bis 2000 war er ein Haushaltsgerät geworden, Heute läuft jedes Kind mit so ein Ding in der Tasche auf den Schulhof rum, unsere Sozialdemokratie hat ausgedient, weil der Bürger auf zuviel Information zugriff hat, Schulen versuchen Jungen davon ab zu halten sich auf die neue Welt vor zu bereiten, aber ich glaube, auf Dauer ist das so interessant wie der Hufschmidt an der Autobahn,

Formelle Kwalifikationen dienen längst nicht mehr an der ersten Stelle, die Leute auf den Beruf vor zu bereiten aber hauptsächlich dazu den Kwalifizierten Eintritt in die nötigen Innungen zu ermöglichen. Auf Dauer wird sich so ein System nicht aufrecht erhalten lasse